Du machst fröhlich, was da lebet im Osten wie im Westen. Psalm 65; 9

Der Psalm 65 führt hinein in die umfassende Freude an Gott, den Erlöser, Schöpfer, Herrn und Erhalter und in Vers 9b heißt es dann:

Du machst fröhlich, was da lebet im Osten wie im Westen.

Gehören wir zu den Menschen, die Gott im Westen fröhlich macht?
Wann macht Gott mich fröhlich?
ER macht mich fröhlich, wenn ich eine Beziehung zu IHM habe. Die Beziehung sieht so aus, dass ich Jesus Christus die Regie meines Lebens übergebe und meinen Willen SEINEM Willen unterstelle.
Wie sieht das praktisch aus?
Ich lese möglichst täglich in der Bibel und lasse so Gott durch sein Wort zu mir sprechen und seinen Willen für mein Leben zeigen. Im sonntäglichen Gottesdienst höre ich zum einen die Predigten und erfahre dadurch Wachstum im Glauben, zum anderen erlebe ich Gemeinschaft mit Christen. Ähnlich ist es im Hauskreis, auch dort höre ich auf Gottes Wort und habe persönlichen Austausch mit anderen Christen. Dazu kommt das persönliche Gespräch mit Gott im Gebet. Denn aus eigener Kraft können wir nicht als Christ leben. Wenn wir nicht regelmäßig im Gebet die Nähe zu Jesus suchen, brennen wir auf Dauer geistlich aus und unser Leben als Christ wird zum Krampf. Vor kurzem hat jemand gesagt: Ohne Jesus als Christ leben zu wollen, ist so, als bekomme man einen Sportwagen geschenkt, steigt aber nicht ein, sondern schiebt ihn die ganze Zeit. Das ermüdet so sehr, dass man bald aufgibt.
In der Bibel erhalten wir viele gute Hinweise, wie wir eine tragfähige Beziehung zu Gott aufbauen können. Gott zu loben und zu preisen kurz Lobpreis genannt spielt dabei eine wichtige Rolle. Lobpreis ist eine persönliche, freudige Form der Anbetung Gottes, einfach weil er gegenwärtig ist und schon alles für mich getan hat, was ich zu meinem Heil brauche: Die Gnade der Erlösung durch Jesus Christus. Lobpreis kommt aus der inneren Gewissheit, dass ich durch das kostbare Blut Jesu Christi rein geworden bin. Ich muss dies nur im Glauben annehmen, siehe Römer 10, 9:

Denn wenn du mit deinem Munde Jesus als den HERRN bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet;

Diese von Gott geschenkte Glaubensgewissheit hat die Kraft in sich, große Herzensfreude auszulösen, die Kleinglauben und Kleinmut verschwinden lässt. Der Ausdruck dieser Herzensfreude kann sich auf vielfältige Weise äußern, z.B. Lobpreislieder und spontane Dankgebete, die uns der Heilige Geist ins Herz und auf die Zunge legt. Wie ein goldener Faden zieht sich der Lobpreis Gottes durch die Bibel. Zeigt uns dies nicht klar, welche wichtige und herausragende Stellung er in unserem Leben einnehmen soll?
Nicht umsonst heißt es in einem uns bekannten Lied: Im Danken kommt neues ins Leben hinein, ein Wünschen das nie du gekannt...
Wenn wir dem Herrn unseren Lobpreis darbringen, werden wir erfahren, dass unser Herz mit unaussprechlicher Freude und Liebe erfüllt wird und unser Leben den Glanz Jesu ausstrahlt. Loben und Danken bahnt den Weg zum Herzen Gottes und öffnet die Tore des Segens.
Wenn wir anfangen, Gott zu loben, werden wir erleben, wie uns neue Siege geschenkt werden und der Glaube wächst.
Durch die Kraft des Heiligen Geistes können wir Versuchungen widerstehen, so dass Furcht und Verzagtheit weichen müssen, wie die Dunkelheit vor dem Licht.
Deswegen ist es gut, wenn wir uns jeden Tag Zeit nehmen, den Herrn und seine großen Taten zu rühmen. In Psalm 119, 164 heißt es:

Ich will dich sieben Mal am Tag preisen, weil alle deine Gesetze gerecht sind.

So kann sich Gott uns offenbaren und die Freude am Herrn wird unsere Stärke sein. So wie es in Nehemia 8, 10b geschrieben steht:

Und seid nicht bekümmert, denn die Freude am HERRN ist eure Stärke.

Möge sich der Himmel über unserem Leben öffnen und Gott uns vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang Grund zur Freude geben.

Johannes Finkbeiner



Jesus bewegt!

Halleluja! Dann brauche ich mich nicht mehr zu bewegen und kann mich entspannt zurück lehnen, oder?

Ja. Genau so ist das.

Jesus hat alle Möglichkeiten alles mögliche zu bewegen: Berge, Herzen, Himmel, Hölle und faule Säcke. Wenn Jesus bewegt, dient das dem Bau seines Reiches. Wenn Jesus uns bewegt bauen wir sein Reich. An seinem Reich zu bauen ist kein Krampf. Viele von uns verkrampfen sich und wollen heiliger werden und frommer leben und versuchen sich zu ändern. Das sind gute und vollkommene Ziele. Andere wollen seit Jahren andere Menschen mit der Liebe Jesu auf unterschiedliche Art und Weisen erreichen das ist WJDW: das wad Jesus dun würde. YEAH. Und da sind wir auch am richtigen Punkt: Jesus soll es auch weiterhin tun: durch uns! Mit seiner Kraft, seiner Weisheit und auf seine Art und Weise dürfen wir handeln. Er schenkt es uns.

Er bewegt uns dahin. Es ist kein Gekrampfe.

Wenn wir ein bewegtes Leben haben wollen, müssen wir uns nur niederknien und Ihn herzlich darum bitten, dass er es uns schenkt. Wir müssen lediglich sagen: Ja, ich will. Bitte verändere mein Leben, bitte bewege mein Herz, meine Hände und Füße, schenke mir Feuer, Liebe und Leidenschaft! - Er wird es gewiss tun. Wir sollten jeden Moment damit rechnen, dass sich unserer Leben verändert.

Worum auch immer ihr bittet im Gebet glaubt, dass ihr es schon erhalten habt! Mk11,24
...wieviel mehr wird der Vater im Himmel denen gute Geschenke geben, die Ihn darum bitten! Mt7,11

In einem bewegten Leben gibt es andere Ziele und andere Freuden, als in einem vor sich hin vegetierenden Leben, das immer wieder Ablenkung vor der eigentlichen Situation braucht. Darauf dürfen wir uns freuen! Egal wie alt wir sind, oder wie lange wir Jesus schon kennen, es wird immer wieder erfrischend sein, sich von seiner Kraft bewegen zu lassen!

So, jetzt darfst Du Dich hinknien und beten, oder Jesus, be the centre (FJ116) singen! ;-)


Kai Bißbort